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Projekt "Halle"

Das Projekt

Mit dem Ausbau der überdeckten Eisbahn zu einer geschlossenen Eishalle können die bauphysikalischen Probleme der bestehenden Überdachung, wie Tauwasserbildung an der Holzkonstruktion und damit verbunden eine Schädigung dieser Bauteile eliminiert werden, da bei einer Eishalle die Luft entfeuchtet und somit das Problem des Kondenswassers gelöst werden
kann.

Zu diesem Zweck wird eine Fassade aus Metallpaneelen mit einer Isolation und einer äusseren Verkleidung mit einer Holzlattung erstellt. Die Dachhaut wird im Zusammenhang mit dem Bau der Eishalle ebenfalls komplett erneuert und die bestehenden Undichtigkeiten behoben.

Ein neues Dachoblicht am höchsten Punkt erlaubt die vorgeschriebene Entrauchung im Brandfall, und im Sommerbetrieb ohne Eis eine natürliche Lüftung der Halle.

Die im Wesentlichen noch aus dem Jahr 1967 stammende Eisaufbereitung mit direkter Ammoniak-verdampfung wird durch eine neue, den heutigen Umweltvorgaben entsprechende Anlage mit indirekter Ammoniakverdampfung ersetzt. Ebenso sind im technischen Bereich die Elektrover-teilungen zu ersetzen und auf die heutigen Vorschriften anzupassen.

Die Eishalle soll im Inneren durch eine Trennwand zweigeteilt werden, in eine Eislauf- und Eishockeyhalle sowie eine Curlinghalle.

Im Untergeschoss wird in den frei werdenden Technikräumen eine neue Garderobe erstellt. Somit stehen neu 5 Garderoben zur Verfügung, je 2 x 2 Garderoben für Teams und eine Schiedsrichtergarderobe. Die Technikräume werden neu im Bereich der heutigen Garage für die Eismaschine erstellt.

Im Erdgeschoss werden die benötigten zusätzlichen Lager- und Kühlräume für das Restaurant, ein direkter Zugang zur neuen Curlinghalle und eine betrieblich optimale Lösung für den Kassabereich realisiert.

Zur Erfüllung der seit 01.01.2015 in Kraft getretenen Brandschutzvorschriften müssen zusätzliche Notausgänge geschaffen werden.

Im Sommerbetrieb (mit Einbezug der Eisfläche) können so Events bis maximal 5‘000 Personen durchgeführt werden.

Insgesamt ermöglicht der geplante Ausbau zur Eishalle und den damit verbundenen Anpassungen im Inneren des Gebäudes eine saubere Trennung vom Curling und dem übrigen Eislauf sowie eine Anpassung der technischen Infrastruktur an die heutigen Vorschriften. Nebst der Bereinigung des bauphysikalischen Problems wird mit der Halle ein betrieblicher Mehrwert für den Sommer- und Winterbetrieb geschaffen.

Sissach, 30. November 2015